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Rechenzentren
Rechenzentren

Energieeffizienz ist gegenwärtig das Top-Thema für Betreiber von Rechenzentren. Weltweit führen neue technologische Entwicklungen wie Cloud Computing oder die schnell zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte zu einer immer größeren Nachfrage an Rechenleistung. In der Folge steigt nicht nur der Energieverbrauch bestehender Rechenzentren, sondern es entsteht auch ein zusätzlicher Konkurrenzdruck durch neue Serverfarmen. Damit ist der möglichst effiziente Umgang mit Energie nach dem Leitbild „grüner“ Rechenzentren zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden.

Als Maßstab für die Energieeffizienz eines Rechenzentrums gilt der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness). Bei dieser Kennzahl wird der gesamte Stromverbrauch des Rechenzentrums ins Verhältnis zum Strombedarf zur Bereitstellung der Rechenleistung gesetzt. Den größten Einfluss hat hier neben der IT-Hardware die Kühlung der Serverräume, die abhängig von den Bedingungen vor Ort bis zu 60 % der gesamten Energiekosten ausmacht. In einem typischen Rechenzentrum mit konventioneller Technik liegt der Anteil des Strombedarfs von Kühlung und Luftverteilung bei knapp unter 40 %. Diesen Wert können die Betreiber mit energiesparender Klimatechnik auf weniger als 10 % reduzieren. Unter dem Strich lässt sich so die PUE-Kennzahl von einer durchschnittlichen 2,0 auf einen sehr guten Wert von < 1,2 verbessern. Damit werden nicht nur die Anforderungen für „grüne“ Rechenzentren erfüllt, sondern auch Betriebskosten in erheblichem Umfang eingespart. Relevant bei der Planung der Klimatisierung ist, dass jederzeit ein störungsfreier Betrieb der Computersysteme garantiert werden kann. Dies kann beispielsweise durch das Einplanen von ausreichenden Redundanzen erfolgen.

Menerga passt:

Mit den Umluftkühlgeräten der Serie Adcoolair hat sich Menerga in kürzester Zeit erfolgreich im Markt für die hocheffiziente Kühlung von Rechenzentren etabliert. Die Anlagen sind für die Abfuhr hoher Wärmelasten konzipiert und erreichen durch die Kombination von indirekter freier Kühlung, adiabater Verdunstungskühlung und Kompressionskälte eine hohe, auf das Jahresmittel bezogene Leistungszahl (EER) von 12 bei einer Ablufttemperatur von 34° C und einer Zulufttemperatur von 20° C. Durch die vorrangige Nutzung natürlicher Verfahren reduzieren die Umluftkühlgeräte den Stromverbrauch für die Kühlung erheblich, womit sich in Rechenzentren sehr gute Energieeffizienzkennzahlen erreichen lassen. Im Betrieb wird der Umluftstrom durch einen Kunststoff-Plattenwärmeübertrager vollständig vom Kühlluftstrom getrennt. So können auch bei freier Kühlung weder Feuchte noch Schadstoffe aus der Außenluft in das Rechenzentrum übertragen werden. Ergänzend wird mit Hilfe der adiabaten Verdunstungskühlung die Kühlleistung im Wärmeübertrager stark erhöht. Der zur Wärmeabführung erforderliche Außenluftstrom konnte so auf zwei Drittel des Umluftvolumenstromes reduziert werden. Die Folge sind deutlich kleinere Luftkanäle im Außen- und Fortluftweg sowie ein entsprechend geringerer luftseitiger Druckverlust im Gerät.